UV-Schutz-Folien

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Die UV-Strahlung der Sonne hat vielfältige positive Effekte auf den menschlichen Organismus. Zu viel davon wirkt jedoch sowohl auf unsere Gesundheit als auch auf unsere Umgebung belastend. Während wir uns im Freien meist bewusst schützen, wiegen wir uns in Innenräumen oft in einer trügerischen Sicherheit. Doch herkömmliches Fensterglas filtert die Strahlen nur zum Teil. Insbesondere die aggressiven UV-A-Anteile dringen nahezu ungehindert hindurch. UV-Schutz-Folien können das verhindern und damit sowohl uns als auch Möbel, Böden und Kunstwerke vor Schäden bewahren.

Die verschiedenen Formen der UV-Strahlung im Überblick

Nach DIN 5031 wird UV-Licht gemäss seinen Wellenlängen in drei Arten eingeteilt:

Am energiereichsten sind UV-C-Strahlen. Sie sind so intensiv, dass Menschen bei längerer Bestrahlung sterben würden. Glücklicherweise werden sie durch die Erdatmosphäre, insbesondere durch die Ozonschicht, absorbiert und herausgefiltert und gelangen nicht auf die Erdoberfläche.

Die UV-B-Strahlung macht nur einen geringen Anteil (circa 5 %) des gesamten UV-Spektrums aus. Sie lässt unsere Haut braun werden und regt den Körper zur Bildung von Vitamin D an. Ein Übermass dieser Strahlen kann jedoch zum Sonnenbrand führen.

UV-A-Strahlen werden von der Lufthülle der Erde grösstenteils durchgelassen. Sie dringen tiefer in die Haut ein als UV-B-Strahlung. Sie tragen zur vorzeitigen Hautalterung bei und erhöhen das Hautkrebsrisiko. Darüber hinaus ist UV-A-Strahlung der Hauptverursacher von lichtbedingter Materialalterung.

Warum Glas keinen Schutz vor UV-A-Strahlen bietet

Während normales Fensterglas (Silikatglas) UV-B-Licht fast vollständig blockiert, lässt es UV-A-Strahlen zu circa 60 bis 90 % durch. Im Grunde wirkt es auf UV-Strahlung wie ein Sieb. Die Elektronen in den Glasatomen reagieren nur auf die Strahlen, die genau die richtige Menge an Energie liefern. Das trifft auf die UV-B-Strahlung zu. Sie hat genug Energie, um mit den Elektronen im Glas zu interagieren, und wird deshalb absorbiert. Die UV-A-Strahlen sind deutlich energieärmer. Dadurch gibt es keine Interaktion und das Glas kann sie nicht aufhalten.

Hier kommen UV-Schutz-Folien ins Spiel. Sie enthalten spezielle UV-Absorber, meist organische Moleküle oder Metalloxide, deren Elektronen bereits auf die geringe Energie der UV-A-Strahlen ansprechen. Sie fangen die Strahlung ab und wandeln sie in harmlose Wärmeenergie um. Damit schützen sie nicht nur die Gesundheit der im Raum befindlichen Menschen, sondern auch Böden und Gegenstände wie Möbel, Teppiche und Bilder vor Verblassen, Vergilbung und strukturellem Abbau.

Für jeden Einsatzbereich die passende UV-Schutz-Folie

Es gibt verschiedene Arten von UV-Schutz-Folien, die sich hinsichtlich ihres funktionalen Schwerpunkts und ihrer optischen Wirkung kategorisieren lassen:

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für UV-Schutz-Folien ist die Montageart. Günstiger und langlebiger (da wettergeschützt) sind Innenfolien. Für moderne Verglasungen bedeuten sie jedoch ein Risiko, weil sie zu thermischen Spannungen im Glas führen können. Die sicherste Wahl für diese Fenster sind Aussenfolien. Sie reflektieren die Energie, bevor sie das Glas erreicht, und bannen damit die Gefahr von thermischem Glasbruch. Der Nachteil bei dieser Variante liegt in der kürzeren Lebensdauer, weil diese UV-Schutz-Folien unmittelbar der Witterung ausgesetzt sind.

Sicherheit und Werterhalt: Optimieren Sie den UV-Schutz Ihrer Fenster

Mit UV-Schutz-Folien schützen Sie Ihre Räume und alles, was darin ist, vor Schäden durch UV-Strahlung. Ob in Wohnräumen, Büros, Ladengeschäften oder öffentlichen Gebäuden: Wir unterstützen Sie mit einer fachgerechten Nachrüstung schweizweit dabei, gesundheitliche Vorsorge und langfristigen Werterhalt zu vereinen. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten und profitieren Sie von den Vorteilen moderner UV-Schutz-Technik.

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